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News

Sophie Reinhold / Ruth Wolf-Rehfeldt | Kunstverein Reutlingen

15. September 2019 – 03. November 2019

Die generationsübergreifende Werkschau bringt neue Malereien und Objekte von Sophie Reinhold (*1981) und die so genannten Typewritings von Ruth Wolf-Rehfeldt (*1932) zusammen. So unterschiedlich die Künstlerinnen auch sind, vereinen ihre Werke eine manische Beharrlichkeit, Präzision und einen subversiven Humor. Die Leinwände von Reinhold zeigen mal figürliche, mal abstrakte Sujets und durch das Beimischen von Marmormehl zur Farbe und das spätere Abschleifen oder Einschneiden der Leinwand werden die Bedingungen von Malerei zur Disposition gestellt. Möbelartige Objekte verweisen subtil auf Häusliches und verbinden das Öffentliche mit dem Privaten. Ruth Wolf-Rehfeldt stellte mit dem Mauerfall ihre künstlerische Praxis ein, doch bis dahin zirkulierte ihre Mail-Art weltweit. Das Postsystem ermöglichte es ihr, sich den Restriktionen innerhalb der DDR zu entziehen. Sie schuf aus den Zeichen ihrer Schreibmaschine kunstvolle Architekturen, Wellen und abstrakte Kompositionen.

Hodgkin & Creed | Kistefos Museum

18. September 2019 – 17. November 2019

This exhibition pairs the painter Howard Hodgkin (1932-2017) with the conceptual artist Martin Creed. It celebrates their conviction that art offers a framework through which we can express and come to terms with our complex emotional lives.
Pairing these artists offers a refreshing view of their work: The first exhibition conceived since his death, Inside Out takes us beyond a lyrical reading of Hodgkin's oeuvre and allows us to reconsider it in the context of contemporary art practice. At the same time, it approaches Creed's minimalist work through Hodgkin's expressionism, drawing out its essential emotional element, which is often overlooked.

Gelatin & Liam Gillick | Kunsthalle Wien

5. Juli 2019 – 7. Oktober 2019

Stinking Dawn
ist eine Ausstellung, die den Produktionsprozess für einen abendfüllenden Spielfilm von Gelatin und Liam Gillick abbildet. Es handelt sich um einen gemeinschaftlich entwickelten und improvisierten experimentellen Film, der die Grenzen der menschlichen Toleranz angesichts von Unterdrückung, politischer Krise und übermäßiger Selbsttäuschung auslotet. Er folgt dem Schicksal von vier privilegierten jungen Männern, die in einer Zeit der Krise aufwachsen und verschiedene Stadien der Entwicklung und Selbstreflexion durchlaufen bis zu einem endgültigen Moment des Zusammenbruchs.

Thomas Struth | Guggenheim Museum

2. Oktober 2019 – 19. Januar 2020

A comprehensive journey through more than four decades of work by the acclaimed German photographer Thomas Struth (b. 1954), this exhibition will offer examples of the different stages of his work and the social concerns that have driven the evolution of his influential art. With more than 130 works, the exhibition, first seen at the Haus der Kunst in Munich, is the most extensive showing of his artistic career to date and contains early works that have never been exhibited before. Research materials from his archive will also help to present the ideas he has been working on for the past years.

Lorena Herrera Rashid | St. Pauls Kirche München

06. Juni 2019 – 24. November 2019

Erstmals werden in der Kirche St. Paul als bewährtem Standort für zeitgenössische Kunst sechs renommierte, international tätige Künstlerinnen in einer Gruppenausstellung präsentiert. Ursächlich für die Idee, der künstlerischen Stimme von Frauen einen Raum zu geben, ist das mit dem hl. Apostel Paulus in Verbindung stehende Wort von der „in der Kirche zu schweigen habenden Frau.“Auf dieses knapp zwei Jahrtausende geltende Diktum, das die Möglichkeiten von Frauen stark geprägt hat, reagieren die Künstlerinnen in großformatigen, skulpturalen und installativen Werken. In sehr unterschiedlicher und vielfältiger Weise positionieren sich Birthe Blauth, Patricija Gilyte, Sarah Lehnerer, Nina Annabelle Märkl, Lorena Herrera Rashid, Susanne Wagner innerhalb dieses innovativen Ausstellungsprojektes. Ihre Arbeiten, die sie explizit für die Ausstellung geschaffen haben, hinterfragen kirchliche und gesellschaftliche Rollenbilder und treten in künstlerischen Dialog mit der neugotischen Architektur und der Ornamentik des Kirchenraumes. Es entstehen raumgreifende Interventionen, die individuelle und spannende Positionen der sechs ausgewählten Künstlerinnen reflektieren.

Thomas Schütte | Kunsthaus Bregenz

13. Juli 2019 – 6. Oktober 2019

Der deutsche Bildhauer und Zeichner Thomas Schütte zählt zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart. Im April 2016 eröffnete der mehrfache documenta-Teilnehmer seine Skulpturenhalle in Neuss — der Ausstellungsraum dient ausschließlich der Präsentation zeitgenössischer Skulptur und als Lager für seine eigenen Werke. Zu Schüttes künstlerischen Schwerpunkten gehören zudem Aquarelle, Zeichnungen, Holzbau und Modelle sowie Installationen wie etwa die Bibliothek, 2014/2017, die im Erdgeschoss des Kunsthaus Bregenz präsentiert wird.

Thomas Helbig | Märkisches Museum Witten

15. Juni 2019 – 22. September 2019

Begeistert von dem Wiedererstarken der Malerei in Deutschland schrieb Hans Kaiser in seinem Todesjahr 1982 die "Hymne an die Jungen". Mit ihrem Schaffen, das er abseits der Mode wähnte, bedeuteten die jungen Künstler ihm "ein Stück Glück". Kaisers Hymne aufgreifend, wirft die Ausstellung einen Blick auf die heutigen „Jungen“. Versammelt sind sechs Künstlerinnen und Künstler, deren Anliegen auch gegen den Trend zuallererst die Kunst selbst ist. In der Zusammenschau wird Kaisers vielfältiges Werk mit unterschiedlichen Positionen gegenwärtigen Kunstschaffens konfrontiert.

Karin Kneffel | Kunsthalle Bremen

22. Juni 2019 – 29. September 2019

Die Ausstellung zeigt Kneffels künstlerische Entwicklung von den frühen 1990er-Jahren bis in die Gegenwart und umfasst monumentale Gemälde wie auch grafische Arbeiten.

Viola Relle & Raphael Weilguni | Triennale Fellbach

1. Juni 2019 – 29. September 2019

Als Forum zeitgenössischer Skulptur im kleinen Format wurde die Triennale 1980 in Fellbach ins Leben gerufen. Die Triennale Kleinplastik präsentiert im Turnus von drei Jahren auf 3000 qm Fläche zeitgenössische Skulpturen internationaler KünstlerInnen.

Florian Süssmayr | Arsenale Institute Venedig

Hey Psycho! Zusammen mit Douglas Gordon stellt Florian Süssmayr im Arsenale Institute for Politics of Representation ab dem 8. Mai 2019 in Venedig aus.

Toulu Hassani | Jetzt! Junge Malerei in Deutschland

19. September 2019 – 19. Januar 2020

Mit dem Aus­stellungs­projekt »Jetzt! Junge Malerei in Deutschland« unternehmen das Kunstmuseum Bonn, das Museum Wiesbaden, die Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser und die Deichtorhallen Hamburg den Versuch, den aktuellen Stand des Mediums zu bestimmen. Ziel ist es, einen gültigen Querschnitt durch die junge in Deutschland pro­duzierte Malerei zu geben und dabei all ihre Erscheinungs­formen zu berück­sichtigen.

Thomas Struth | Hilti Art Foundation

Vom 12. April bis zum 6. Oktober 2019 zeigt die Hilti Art Foundation aus ihrer Sammlung Werke des deutschen Künstlers Thomas Struth (* 1954), die inhaltlich auf Zivilisation und Natur sowie auf Technik und Kultur zielen.

Karin Kneffel | Museum Frieder Burda, Baden-Baden

12. Oktober 2019 – 08. März 2020

Sinnliche Oberflächen verführen das Auge, laden zum Genießen ein. Karin Kneffel gestaltet Leinwände von magischer Anziehungskraft. Ihre realistische Malerei verstrickt den Betrachter in raffinierte visuelle Welten, in denen ein geschicktes Arrangement von Form-Ornamentik und Farbspiel zu einem optischen Feuerwerk verschmelzen. Die Arbeiten bewahren sich jedoch eine geheimnisvolle Distanz, als ob die perfekte, zugleich einladende, aber auch verschlossene Oberfläche ein tieferes Hineinsehen verhindern wollte.

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