en de
News

Goska Macuga | MoMA

The Museum of Modern Art announces six long-term, site-specific contemporary artworks, on view in public spaces to celebrate MoMA’s opening on October 21, 2019. In Macuga’s commission, a monumental Jacquard tapestry installed in the Cullman Education and Research Building, the artist surrounds herself with images of over 100 works of art from MoMA’s collection and Archives, and her own work. This image evokes a photograph taken in 1954 of the French politician, publisher, and novelist André Malraux observing the layout of Le Musée imaginaire de la sculpture mondiale (The Imaginary Museum of World Sculpture). Malraux observed that museums “estrange the works they bring together from their original functions and . . . transform even portraits into ‘pictures.’” Inspired by time spent in MoMA’s Archives conducting research on the Museum’s collection and exhibition history, Macuga created her own layout of a book of an imaginary exhibition, Exhibition M. The work has been specifically produced for this space. The resulting tapestry frames the Museum and its collection as a living entity, open to reinterpretation and reevaluation.

Image: Installation view of Exhibition M (2019) by Goshka Macuga, The Museum of Modern Art, New York.
© 2019 The Museum of Modern Art. Photo: Heidi Bohnenkamp

Thomas Ruff | Kunsthalle Darmstadt

29 September – 05 Januar 2020

Die international besetzte Gruppenausstellung «Bauhaus und die Fotografie. Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst» zeigt, wie die experimentelle Bildsprache der BauhauskünstlerInnen bis heute die Weiterentwicklung künstlerischer, insbesondere fotografischer Strategien beeinflusst.

Abb.: Thomas Ruff, phg.05_II, 2012
Farbabzug
Courtesy Galerie Rüdiger Schöttle, München

Anri Sala | MUDAM

11 Oktober 2019 – 05 Januar 2020

Die Ausstellung von Anri Sala (*1974) im Mudam Luxembourg – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean in den Galerien im Obergeschoss, im Grand Hall und im Pavillon entwickeltsich im Dialog mit der Architektur von Ieoh Ming Pei und ist gleichsam eine Antwort auf ihre einzigartigen Volumen und aufPeis Spiel mit der Symmetrie. Eine Auswahl jüngerer Werke tritt in einen Dialog mit älteren. Eines seiner bislang bedeutendsten Werke wird im Pavillon des Mudam zu sehen sein, die Klanginstallation für 38 Trommeln The Last Resort (2017), die er für die Kaldor Public Art Projects in Sydney konzipiert hatte und die hier erstmals in Europa gezeigt wird.

Abb.: Anri Sala Slip of the Line, 2018
Single channel UHD video and stereo sound installation, colour
Duration: 9’47” Courtesy the artist and Galerie Chantal Crousel, Paris

Sophie Reinhold / Ruth Wolf-Rehfeldt | Kunstverein Reutlingen

15. September 2019 – 03. November 2019

Die generationsübergreifende Werkschau bringt neue Malereien und Objekte von Sophie Reinhold (*1981) und die so genannten Typewritings von Ruth Wolf-Rehfeldt (*1932) zusammen. So unterschiedlich die Künstlerinnen auch sind, vereinen ihre Werke eine manische Beharrlichkeit, Präzision und einen subversiven Humor. Die Leinwände von Reinhold zeigen mal figürliche, mal abstrakte Sujets und durch das Beimischen von Marmormehl zur Farbe und das spätere Abschleifen oder Einschneiden der Leinwand werden die Bedingungen von Malerei zur Disposition gestellt. Möbelartige Objekte verweisen subtil auf Häusliches und verbinden das Öffentliche mit dem Privaten. Ruth Wolf-Rehfeldt stellte mit dem Mauerfall ihre künstlerische Praxis ein, doch bis dahin zirkulierte ihre Mail-Art weltweit. Das Postsystem ermöglichte es ihr, sich den Restriktionen innerhalb der DDR zu entziehen. Sie schuf aus den Zeichen ihrer Schreibmaschine kunstvolle Architekturen, Wellen und abstrakte Kompositionen.

Hodgkin & Creed | Kistefos Museum

18. September 2019 – 17. November 2019

This exhibition pairs the painter Howard Hodgkin (1932-2017) with the conceptual artist Martin Creed. It celebrates their conviction that art offers a framework through which we can express and come to terms with our complex emotional lives.
Pairing these artists offers a refreshing view of their work: The first exhibition conceived since his death, Inside Out takes us beyond a lyrical reading of Hodgkin's oeuvre and allows us to reconsider it in the context of contemporary art practice. At the same time, it approaches Creed's minimalist work through Hodgkin's expressionism, drawing out its essential emotional element, which is often overlooked.

Thomas Struth | Guggenheim Museum

2. Oktober 2019 – 19. Januar 2020

A comprehensive journey through more than four decades of work by the acclaimed German photographer Thomas Struth (b. 1954), this exhibition will offer examples of the different stages of his work and the social concerns that have driven the evolution of his influential art. With more than 130 works, the exhibition, first seen at the Haus der Kunst in Munich, is the most extensive showing of his artistic career to date and contains early works that have never been exhibited before. Research materials from his archive will also help to present the ideas he has been working on for the past years.

Lorena Herrera Rashid | St. Pauls Kirche München

06. Juni 2019 – 24. November 2019

Erstmals werden in der Kirche St. Paul als bewährtem Standort für zeitgenössische Kunst sechs renommierte, international tätige Künstlerinnen in einer Gruppenausstellung präsentiert. Ursächlich für die Idee, der künstlerischen Stimme von Frauen einen Raum zu geben, ist das mit dem hl. Apostel Paulus in Verbindung stehende Wort von der „in der Kirche zu schweigen habenden Frau.“Auf dieses knapp zwei Jahrtausende geltende Diktum, das die Möglichkeiten von Frauen stark geprägt hat, reagieren die Künstlerinnen in großformatigen, skulpturalen und installativen Werken. In sehr unterschiedlicher und vielfältiger Weise positionieren sich Birthe Blauth, Patricija Gilyte, Sarah Lehnerer, Nina Annabelle Märkl, Lorena Herrera Rashid, Susanne Wagner innerhalb dieses innovativen Ausstellungsprojektes. Ihre Arbeiten, die sie explizit für die Ausstellung geschaffen haben, hinterfragen kirchliche und gesellschaftliche Rollenbilder und treten in künstlerischen Dialog mit der neugotischen Architektur und der Ornamentik des Kirchenraumes. Es entstehen raumgreifende Interventionen, die individuelle und spannende Positionen der sechs ausgewählten Künstlerinnen reflektieren.

Florian Süssmayr | Arsenale Institute Venedig

Hey Psycho! Zusammen mit Douglas Gordon stellt Florian Süssmayr im Arsenale Institute for Politics of Representation ab dem 8. Mai 2019 in Venedig aus.

Toulu Hassani | Jetzt! Junge Malerei in Deutschland

19. September 2019 – 19. Januar 2020

Mit dem Aus­stellungs­projekt »Jetzt! Junge Malerei in Deutschland« unternehmen das Kunstmuseum Bonn, das Museum Wiesbaden, die Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser und die Deichtorhallen Hamburg den Versuch, den aktuellen Stand des Mediums zu bestimmen. Ziel ist es, einen gültigen Querschnitt durch die junge in Deutschland pro­duzierte Malerei zu geben und dabei all ihre Erscheinungs­formen zu berück­sichtigen.

Karin Kneffel | Museum Frieder Burda

12. Oktober 2019 – 08. März 2020

Sinnliche Oberflächen verführen das Auge, laden zum Genießen ein. Karin Kneffel gestaltet Leinwände von magischer Anziehungskraft. Ihre realistische Malerei verstrickt den Betrachter in raffinierte visuelle Welten, in denen ein geschicktes Arrangement von Form-Ornamentik und Farbspiel zu einem optischen Feuerwerk verschmelzen. Die Arbeiten bewahren sich jedoch eine geheimnisvolle Distanz, als ob die perfekte, zugleich einladende, aber auch verschlossene Oberfläche ein tieferes Hineinsehen verhindern wollte.

key
Anmeldung fehlgeschlagen
Anmeldung temporär blockiert. Bitte später erneut versuchen.